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Istanbul: Bau einer aramäischen Kirche

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Papst Franziskus hat den Bau einer aramäischen Kirche an Stelle des ehemaligen katholischen Friedhofs in Istanbul bestätigt. In der Geschichte der Türkischen Republik ist das Projekt einmalig, da bis heute keine Kirche gebaut wurde. Bis 1950 wurde das Grundstück mit einer Fläche von 2745 Quadratmeter in Yesilköy als Friedhof genutzt. Die existierenden historischen Friedhöfe stehen bis heute unter Denkmalschutz. In Yesilköy und Umgebung leben mehr als 10.000 Aramäer. Für den Bau der Kirche wurden alle notwendigen Genehmigungen eingeholt.

Zuvor gab es einen Rechtsstreit wegen des Grundstücks zwischen dem katholischen Priester Pawel Symalaza und der aramäischen Gemeinde, die der katholischen Kirche 200.000 Euro gespendet hat.
Quelle: http://www.hurriyet.com.tr/yesilkoye-kiliseyi-onayladi-40645203?utm_source=t.co&utm_medium=post&utm_campaign=gundem_xmlfeed
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Globaler Terrorismus-Index: Terroropfer 2016

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Aus dem Bericht des Globalen Terrorismus-Index der Denkfabrik IEP geht hervor, dass weltweit 25.673 Menschen im vergangenen Jahr bei terroristischen Anschlägen ums Leben kamen. In Europa kamen 168, in der Türkei 658 Menschen ums Leben. Jedes Opfer ist eines zu viel!

Dennoch gibt es EU-Politiker, die der Türkei angesichts der hohen Opferzahlen vorschreiben möchten, wie sie mit Terror umgehen sollte. Die türkischen Sicherheitskräfte müssen gegen mehrere Terrororganisationen das Land verteidigen und nicht wie im Westen nur eine. Die Terrororganisation PKK und ihre Ableger stellen ebenso eine Bedrohung dar wie die Terrormiliz IS. 
Quelle: http://visionofhumanity.org/indexes/terrorism-index/?utm_content=buffera66ec&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

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Türkei: Operation gegen die PKK in Sirnak

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Bei einer Operation des türkischen Militärs gegen die Terrororganisation PKK in Sirnak/Hakkari wurden zwei Panzerabwehrwaffen russischer und deutsch-französischer Herstellung sichergestellt. 31 Terroristen wurden neutralisiert, unter ihnen Hülya Eroğlu, die in der roten Kategorie der gesuchten Terroristen war.
Die sichergestellten Waffen in den Händen der PKK wundern uns nicht mehr. Man sollte diese den Botschaftern zuschicken!
Quelle: http://www.yenicaggazetesi.com.tr/sirnakta-pkknin-ininde-milan-tanksavar-roketi-cikti-177318h.htm

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Wien: Security schlägt Frau mit Kopftuch nieder

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Die gestrige Meldung, dass in Wien im Drogeriemarkt Müller ein junges Mädchen von einem Sicherheitspersonal beleidigt und niedergeschlagen wurde, ist uns nicht entgangen. Die Empörung in den Medien war dürftig und die Reaktionen in den sozialen Netzwerken waren gemischt, aber leider überwiegend negativ. Nur weil das Opfer ein Kopftuch trägt, wurde ihre Darstellung des Falles angezweifelt und weitere Beleidigungen folgten. Sie solle ja froh sein, schließlich sei es "normal" in ihrer Kultur, von Männern geschlagen zu werden. Dabei sind es gerade diese Leute, die bei ähnlichen Fällen in der Türkei Solidarität für die Opfer bekunden. Warum nicht für sie? Wir hatten in diesem Jahr über mehrere Fälle aus der Türkei berichtet, wo Frauen mit und ohne Kopftuch Opfer von Gewalt wurden. Wir unterscheiden nicht zwischen den Opfern, aber einige herzlose Menschen tun es immer noch.
Die permanente Dämonisierung des Kopftuchs durch Feministinnen ermutigt die Rassisten immer mehr. Wann werden…

Syrien: Schmutziger Deal in Rakka

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„Die USA und deren Verbündete vor Ort, die sogenannten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), haben ein Abkommen mit dem IS geschlossen: Aus Rakka durften 4.000 IS-Terroristen samt Familien frei abziehen und ihre Waffen und Munition mitnehmen. Sie haben nach eigenen Aussage nun "neue Missionen" in Europa.

Der britische Fernsehsender BBC deckte in einem ausführlichen Investigativ-Bericht auf, dass die von USA unterstützten "Demokratischen Kräfte Syriens" (SDF) der Terrormiliz IS eine sichere Evakuierung aus deren selbsternannter Hauptstadt Rakka in Nordsyrien gewährt hatten. Die BBC führte Exklusiv-Interviews mit Bus- und LKW-Fahrern, die nach eigenen Aussagen die IS-Terroristen samt ihren Familien aus Rakka nach Ostsyrien in die Nähe der irakischen Grenze brachten.“

http://www.bbc.co.uk/news/resources/idt-sh/raqqas_dirty_secret
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Türkei: Tesla-Gründer Musk trifft Präsident Erdogan

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Vergangene Woche wurde in der Türkei das Projekt zur Herstellung eines eigenen Hybrid-Autos bis 2021 verkündet. Am Mittwochnachmittag empfängt der türkische Staatspräsident Erdogan den Tesla-Gründer Elon Musk.
Visionslose und chronische Kritiker machen sich lustig über das Projekt.
Niemand behauptet, dass das Auto der Überflieger sein wird, aber dieses permanente Schlechtreden bringt keine Innovationen. Vielleicht können wir später über die Kritiker lachen, wer weiß. Sogar in den 60ern hat die Türkei ihr erstes Auto hergestellt: Devrim, auch wenn sie nie in Serie produziert wurde. Schon vergessen oder nie gehört? Unter den Ingenieuren war auch der spätere türkische Premierminister Necmettin Erbakan.



Am Nachmittag hatten wir über das Treffen zwischen dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan und dem Tesla-Gründer Elon Musk berichtet. Diese Themen standen im Mittelpunkt der Gespräche:

Türkisches Hybrid-Auto
Türksat 5A (2020) und Türksat 5B (2021)
Überwindung von Verkehrsproblemen in Metropol…

Türkei: Frankreich fordert Auslieferung von Ahmed Dahmani

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Der in der Türkei wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 10 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilte Marokkaner mit belgischer Staatsbürgerschaft Ahmed Dahmani hat die Attentäter von Bataclan unterstützt und ist der Partner von Salah Abdeslam, der in Frankreich inhaftiert ist. 

Einen Tag nach dem Anschlag vom 13. November 2015 in Paris floh Dahmani über Amsterdam in die Türkei und wollte eine Woche später von dort aus nach Syrien fliehen. Die türkischen Sicherheitskräfte verhafteten ihn und zwei Schleuser.

Wann und ob die Türkei auf den Auslieferungsantrag reagieren wird, steht noch nicht fest.

UNT