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Israels Geheimdienstminister: Beziehungen zur Türkei positiv

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Die Jerusalem-Debatte hat zumindest die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Israel nicht beeinflusst. Das ist die Kehrseite der Medaille. 
Israels Geheimdienstminister Yisrael Katz, der politisch rechts einzuordnen ist, sagt, dass es trotz Erdogans harter Kritik keine Probleme zwischen der Türkei und Israel gebe. Die Türkei exportiere weiterhin 25% ihrer Waren über Jordanien und die israelische Hafenstadt Haifa in die Golfregion.

Zudem bezeichnet er Saudi-Arabien als "Führer der arabischen Welt". Israel wolle Jerusalem als Ganzes haben, weshalb die Juden nach 2000 Jahren in die Region gekommen seien. Die Palästinenser wären untereinander zerstritten und nicht bereit für eine Lösung. Seine Regierung würde eine Rückkehr von 5 Millionen palästinensischen Flüchtlingen nicht akzeptieren. Zudem sei der Iran für Israel und Saudi-Arabien das gemeinsame Problem. Sollte die Hisbollah auf den Iran hören und Israel angreifen, würden sie Libanon in die "Steinzeit kata…

Türkei: Türkei-Beauftragter des FBI ins Polizeipräsidium einbestellt

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Der Türkei-Beauftragte des FBI wurde ins Polizeipräsidium einbestellt. Es geht um den flüchtigen stellvertretenden Kommissar Hüseyin Korkmaz (Gülenist), der im Prozess gegen den Vizechef der Halkbank, Hakan Atilla, als Zeuge aussagt. Objektive Beobachter sind der Ansicht, dass Atilla als Kanonenfutter dient. Korkmaz ist mit Hilfe von Schleppern im vergangenen August aus der Türkei geflohen und nahm wichtige Dokumente mit. 

Der Gülenist Hüseyin Korkmaz gab vor Gericht in New York zu, dass er vom FBI 50.000 Dollar erhalten habe. Wofür? In so einem wichtigen Prozess werden Gülenisten als Zeugen eingeladen, die für jeden Preis bereit sind, die Türkei an den Pranger zu stellen. 
UNT

Jerusalem-Gipfel in Istanbul: Ost-Jerusalem ist Hauptstadt Palästinas

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Saudi-Arabien und Ägypten haben keine Repräsentanten geschickt. Sogar Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hatte 15 Stunden Flug hinter sich und nahm am Krisentreffen der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) teil. Die teilnehmenden Staaten erkennen in einer gemeinsamen Erklärung Ost-Jerusalem als Hauptstadt Palästinas an.
Die Türkei forderte Ost-Jerusalem als Hauptstadt Palästinas anzuerkennen. Erdogan: „Von hier aus fordere ich alle Länder, die für internationales Recht und Gerechtigkeit eintreten, dazu auf, Jerusalem als die besetzte Hauptstadt des palästinensischen Staates anzuerkennen.“ Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte, man werde die Vereinigten Staaten nicht mehr als Vermittler in Nahost akzeptieren.
Der jordanische König Abdullah II. forderte bei dem Gipfel die Errichtung eines palästinensischen Staates mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.

UNT

Deutschland: Importierter Antisemitismus?

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Die berechtigten Proteste gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung werden durch Verbrennung von Israel-Flaggen und undifferenzierte Parolen überschattet, die der israelischen Regierung in die Hände spielen. Solche Aktionen sind kontraproduktiv und schaden nur dem Image der Muslime und vor allem dem Widerstand der Palästinenser. Die Meldungen über getötete Palästinenser rücken in den Hintergrund bis an den Rand der Bedeutungslosigkeit. Manche Politiker sprechen von importiertem Antisemitismus, als ob Europa kein Ort des Judenhasses und der Judenverfolgung war, bevor die Muslime das Kontinent "überschwemmten". Einige gehen sogar so weit, über Kritik am Antisemitismus ihren tiefen Hass gegen Muslime zu verkünden. Man hat den Anschein, dass sich ihr Kampf nicht gegen Antisemitismus richtet, sondern das Ziel verfolgen, Kritik an der israelischen Führung zu unterbinden.
Die Mehrheit der Muslime in Deutschland als radikale Judenhasser abzustempeln, stimmt nicht mit den Zahlen der antisem…

Erdogan: "Israel ist ein Terrorstaat"

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Wie kann er so etwas sagen? Wie kann er nur? Bei israelischen Luftschlägen vor gut drei Jahren in Gaza wurden doch nur 490 potenzielle Terroristen getötet, wenn man einer ehemaligen Ministerin Israels Glauben schenken mag!
Jetzt sind die Medien empört, weil der türkische Staatspräsident Erdogan Israel als Terrorstaat und Besatzungsmacht bezeichnet, obwohl sie alle ganz genau wissen, wie viele Kinder dort ihr Leben verloren haben und seit Jahrzehnten Land durch illegalen Siedlungsbau geraubt wird.

UNT

Jerusalem: Israels Hauptstadt? Nein!

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Wir sind zu Recht empört über die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA. Dennoch verstehe ich die Proteste vor Israels Botschaften nicht. Warum? Seit 1967 steht Jerusalem unter israelischer Herrschaft und 1980 hat Israel im Parlament Jerusalem zu seiner Hauptstadt erklärt. Und was haben die arabischen (islamisch möchte hier nicht verwenden) Staaten in all den vergangenen Jahrzehnten gemacht? Damit meine ich keinen Krieg, sondern inwiefern haben sie sich für die Palästinenser eingesetzt und allgemein für die unterdrückten Muslime? Wenn man demonstrieren möchte, dann würde ich eine Adresse zeigen: Die Botschaften der arabischen Staaten, die bis heute geschwiegen haben, aber wenn es um die Isolierung Katars geht, sich vereinen.

Wir können als einfache Bürger nichts unternehmen, aber zumindest Flagge gegen diese Entscheidung zeigen, die nicht zum friedlichen Zusammenleben zwischen Muslimen, Christen und Juden in Jerusalem beitragen wird. 

UNT
Turgay Adalet

USA: Kreuzverhör gegen Zarrab beginnt - Tag 6

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Die Anwälte von Mehmet Hakan Atilla, Vizechef der Halkbank, nehmen Reza Zarrab ins Kreuzverhör. Zusammenfassung:

Anwälte: Haben Sie Herrn Atilla Bestechungsgeld gegeben?
Zarrab: Nein, ich habe Herrn Atilla noch nie Bestechungsgeld gegeben.
Anwälte: Und Herr Atilla hat noch nie Geld von Ihnen gefordert?
Zarrab: Richtig. Herr Atilla hat noch nie Geld von mir gefordert.

Zarrab bestätigt, dass er ein Treffen mit Atillas Anwälten abgelehnt hat. 

Zarrabs Anwälte halten daran fest, dass der Tonmitschnitt zwischen Zarrab und Ahad, wonach Zarrab vorgibt, für seine Entlassung lügen zu müssen, ihnen spät ausgehändigt wurde. Richter Berman ist der Ansicht, dass das Recht des Verteidigerteams nicht verletzt wurde.

Im Kreuzverhlr gibt Zarrab zu, dass er während eines Telefongesprächs im Gefängnis gesagt hat, dass Lügen die schnellste Methode sei, um aus dem US-Gefängnis rauszukommen. Wir hatten am Montag über den betreffenden Tonmitschnitt zwischen Zarrab und einer Person namens Ahad berichtet. Zarrab bef…