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Es werden Posts vom Mai, 2014 angezeigt.

Mavi Marmara - Ein Schiff mit einer blutigen Geschichte

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Heute ist der 31. Mai!
Vier Jahre nach dem israelischen Angriff auf die Hilfs-Flotilla Mavi Marmara, in der zehn unschuldige Menschen ums Leben kamen.
Doch was genau hat sich am 31.Mai 2010  ereignet?
Die Mavi Marmara (türk.Blaues Marmarameer) auch bekannt unter dem Namen: Gaza-Solidaritäts-Flottille war im Mai 2010 in Richtung Gaza gefahren. Ziel der Reise war es, die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen, die die israelische Marine errichtete, um Hilfsgüter nach Gaza zu transportieren.
Mit der Mavi-Marmara, welche speziell von der IHH (Internationale Humanitäre Hilfsorganisation) 2010 erworben wurde, reisten 580 Aktivisten, etwa 400 türkische Staatsangehörige. Unter ihnen waren Vertreter vieler türkischer Parteien und Journalisten. Auch aus Deutschland waren die  Bundestagsabgeordneten vertreten wiez.B Annette Groth und Inge Höge (die Linke). Unter den Passagieren waren auch Künstler, palästinensische Aktivisten und die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corr…

Ein blutiger Frühling?

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Morgen ist der 31. Mai!
Ein Jahr nach dem Gezi-Aufstand!
Die als Protestbewegung gegen die türkische Regierung im letzten Jahr gegründete Taksim Solidaritätsplattform ruft die Menschen dazu auf, an den Protesten um 19 Uhr (Ortszeit) teilzunehmen.
Ist ja ihr gutes Recht, aber wenn die Proteste wieder außer Kontrolle geraten, dann kann keiner der Demokraten eine passive Haltung der Polizei erwarten!

Als sich der Ministerpräsident Erdogan letztes Jahr mit ihnen an ein Verhandlungstisch setzte, forderten sie den Baustopp von großen Projekten. Für wessen Namen bitteschön?

Für morgen haben sie folgende Forderungen an den Oberbürgermeister von Istanbul gestellt:
1. Taksim darf nicht blockiert werden
2. Einsätze mit Tränengas sollen verhindert werden
3. Mit Polizeigewalt dürfen unsere demokratischen Forderungen nicht unterdrückt werden

Nun, dann habe ich auch Forderungen:
1. Die Anwohner von Taksim und Umgebung dürfen in keiner Weise belästigt werden!
2. Demonstrationen mit Molotowcocktails …

Das Aber im Frieden!

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Vor wenigen Tagen wurden mehrere Schüler von der PKK in Diyarbakir/Türkei entführt, woraufhin die Familien dieser Kinder die Partei BDP, die die Kurden vertreten sollen, kritisiert und ihnen Vorwürfe gemacht haben. Nach dem Appell Erdogans an die BDP haben sich die Politiker mit den Familien zusammengesetzt und über mögliche Lösungswege diskutiert und sich über die Einhaltung ihrer Versprechungen geeinigt. Das war der erste Schritt. Natürlich kommt der Einwand: „Ja, aber die Regierung ist doch dafür zuständig“ Leute, Leute, Leute… Wenn die BDP sich unbekümmert als politischen Arm der PKK versteht, ist sie zur Lösung dieses Problems verpflichtet und kann und darf sich nicht vor dieser Rettungsaktion drücken! Außerdem hat Erdogan angekündigt, dass Plan B und C auch als Alternative beim Scheitern der BDP in Erwägung gezogen werden!
Doch die Gegner der Friedensverhandlungen zwischen der PKK und der türkischen Regierung interpretieren die Entführung der Kinder als ein Resultat dieser Verhandl…

Der Weg zum neuen Gezi-Aufstand

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Mit Waffen und Molotowcocktails können Menschen verletzt und getötet werden! Doch die Waffen der Journalisten, die die Gesellschaft mit ihren Schlagzeilen spalten und junge Menschen auf die Straßen treiben, sind weitaus gefährlicher! Sie sind zwar nicht die Drahtzieher, aber Marionetten, die die Aufmerksamkeit der Menschen auf einen Punkt lenken: "Die Polizei ist verantwortlich für den Tod der Menschen" reicht aus, um junge aufgebrachte Menschen, die sich mit der Regierung nicht identifizieren können, auf die Straßen zu treiben!
Vergangene Woche haben die Ausschreitungen in Okmeydani/Istanbul gezeigt, wie sie wie die Geier auf ein Chaos warten! Es gab sogar Journalisten, die den Oberbürgermeister von Istanbul Hüseyin Avni Mutlu über Twitter aufgefordert haben, die Polizisten aus Okmeydani abzuziehen, weil sie für den Chaos verantwortlich seien! Warum? Damit die maskierten Provokateure mit ihren Molotowcocktails in aller Ruhe für heiße Stimmung sorgen können?
Seit Jahrzehnten werd…

Adnan Menderes - Der erhängte Demokrat und Volksliebling!

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Heute vor 54 Jahren wurde das Leben des ersten demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Adnan Menderes am Galgen beendet. Dieses tragische Ereignis gilt als einer der größten Schandflecken in der Geschichte der Türkischen Republik, zumal der Militärputsch am 27. Mai 1960 zwanzig Jahre lang offiziell gefeiert wurde!
Um die Intention der Schlagzeilen der heutigen Medien gegen den Ministerpräsidenten Erdogan verstehen zu können, braucht man sich nur die Archive der damaligen Zeitungen anzuschauen, die Menderes als einen Diktator bezeichneten und den Militärputsch begrüßten!



Die Regierung unter Menderes soll Leichen im Fleischwolf zerkleinert haben (!) Menderes und seine Kameraden sollen der Korruption verfallen sein (!) Der Menderes, der ohne Leibwächter mit dem Volk in der Schlange gewartet hat, um Brot zu kaufen, soll sein Volk unterdrückt haben (!)
Die in Amerika lebenden Türken gingen mit Plakaten auf die Straßen, um einen türkischen Ministerpräsidenten der amerikanischen Öffentlichkeit …

Die schön Türkler* für Erdogan

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Lanxess-Arena, Köln
*Emrullah Isler: "100 yıl önce jön Türkler vardı şimdi ise sizler gibi ’Schön Türkler’ var"
(Vor 100 Jahren gab es die Jungtürken und heute schöne Türken wie euch)
Anlässlich  des zehnjährigen Jubiläums der UETD (Union Europäisch-Türkischer Demokraten) kam der türkische Premierminister Erdogan am Samstag nach Köln.
Sein Besuch in Köln war sehr umstritten, denn aus der Politik und aus den Medien kamen äußerst kritische Stimmen. Ihm wurde vorgeworfen, er wolle die Rede in Köln zu Wahlkampfzwecken missbrauchen, denn bei der türkischen Präsidentschaftswahl am 10. August können zum ersten Mal auch im Ausland lebende Türken ihre Stimme abgeben.
“Ich fände es angebracht, wenn Erdogan an der Aufklärung des Grubenunglücks mitwirken würde, statt in Deutschland auf Wahlkampftour zu gehen” erklärte Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters gegenüber Spiegel Online seine kritische Haltung. Auch Bundeskanzlerin Merkel hatte den türkischen Premier aufgerufen, sich bei seiner…

SOMA - Die Wahrheit und der Wahn der Medien!

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Am Samstag, den 24.05.2014, ist der Ministerpräsident Erdogan zur zehnjährigen Jubiläumsfeier der UETD (Union Europäische-Türkischer Demokraten) in Köln eingeladen. Nach dem Minenunglück in Manisa/Soma vergangener Woche wird Erdogans Entscheidung kritisiert, doch dabei geht es den Kritikern nicht um die Trauer, die die Familien und der Großteil des türkischen Volkes erleiden. Sie sind der Meinung, dass der Ministerpräsident für die im August stattfindende Präsidentschaftswahl in der Türkei auf deutschem Boden für Stimmen werben werde. Allerdings haben sie vergessen, ob er kommt oder nicht, seine Anhängerschaft wird mit jeder Stimme hinter ihm stehen. Warum ich zu diesem Ergebnis komme? Nun, eine ganz einfache Frage: Haben die deutschen Medien über diejenigen Journalisten hergezogen, die den Tod der Menschen als gerechtfertigt einstuften, nur weil sie vermeintliche AKP-Wähler waren? Lasst uns ihre Worte hier einmal zusammenfassen, die von den Massenmedien totgeschwiegen werden: Yilmaz Özd…

Köln'de Milli Iradeye sahip çık !

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Sevgili arkadaslar, kardeslerim, agabeylerim ve ablalarim, bu yazdiklarimi okumaniz icin iki dakikanizi rica etmek istiyorum.  Bilindiği üzre Sayın Başbakanımız Cumartesi günü 24.05.2014 tarihinde Köln'e ziyarete gelecek ve burdaki yurttaşları ile buluşacak. Bu bulusma ve daha sonra olabilecekler son derece önemli. Belirli kaynaklardan gelen duyumlara göre Basbakana karsi düzenlenilcek protestolar bulusmanin yapilacagi arenanin cok yakininda olacak. Planin su sekilde olusmasi bekleniliyor: Protestocular ve basbakani desteklemeye gelenleri birbirine kirdirip gerilim saglamanmak isteniliyor. Bu ziyaretten sonra atilan Gazete mansetleride ’ Diktatör Tayyip Erdogan Almanyayi karistirdi‘ seklinde olmasi bekleniliyor.
Bunun gerceklesmesi icin Alevi kardeslerimiz kullanilacak. Yaklasik 100 Alevi dernegi bu protesto icin basvurularini yapmis bulunuyor ve en az 60 bin insanin toplanmasini hedefliyorlar.
Iki yil önce Basbakanimiza demokrasi ödülü verilmek istenmisti ve o günlerde Madimak davas…

Metin Feyzioglu - Nimm den Talar ab!

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Anlässlich der Feierlichkeiten zum 146. Jahrestag der Gründung des türkischen Verfassungsrats kam es zu einem mündlichen Schlagabtausch zwischen Ministerpräsident Erdogan und dem Präsidenten der Anwaltskammer Metin Feyzioglu. Vor der langen politischen Rede Feyzioglus, die auch von Faruk Loğoğlu, Oppositionspolitiker der CHP, und anderen laizistisch geprägten Journalisten kritisiert wurde, gaben sich die Konfliktparteien die Hände und lächelten sich an. Bis zum Ende seiner Rede hörte ihm der Ministerpräsident geduldig zu. Doch als er anfing, über die Lage der Erdbebenopfer in Van mit verfälschten Informationen zu berichten, kritisierte Erdogan ihn mit erhobener Stimme. Den Desinformationen und der politisch angehauchten Rede für einen Juristen konnte er nicht länger zuhören und erhob sich von seinem Platz und bezeichnete diese als Unverschämtheit und Ungerechtigkeit gegenüber seinen Leistungen im damaligen Krisengebiet von 2011. Wenn man sich die Entwicklung in Van seit 2011 anschaut…

Freedom House - Pressefreiheit Türkei

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Um öffentlich bekannte Personen oder Regierungen zu stürzen, bedarf es keiner Waffen mehr, denn die Waffe von Journalisten, die wie beispielsweise in Deutschland für und in Lobbys aktiv sind, ist ihr Schreibwerkzeug, mit dem sie Tatsachen verdrehen und gewisse Dinge übertreiben können. Jahrelang wird die Pressefreiheit in der Türkei kritisiert, weil Journalisten im Gefängnis sitzen, wobei viele von ihnen Straftaten begangen haben, die aber von den laizistischen Zeitungen in der Türkei nicht erwähnt werden und somit nur eine einseitige Berichterstattung von europäischen Medien ausgeht. 69 von den inhaftierten Journalisten pflegen den Kontakt zur Untergrundorganisation KCK der PKK, 4 zur DHKP-C. Und noch viele andere Straftaten, die ich hier im Einzelnen nicht nennen möchte, da die Liste lang ist. Sie sitzen also nicht wegen ihrer Ansichten und Schriften im Gefängnis, sondern weil sie nach dem türkischen Strafgesetzbuch Straftaten begangen haben. Dem Hanefi Avci, der das Gesicht des G…