Süleyman Şah - Hat die Türkei Land verloren?


Hat die Türkei Land verloren oder haben die Provokateure verloren? 


Das türkische Militär räumte in der Nacht zum Sonntag das Grabmal Großvaters des Gründers des Osmanischen Reiches, da das Mausoleum von IS-Terroristen bedroht wurde. 


Davutoglu bezeichnete den Einsatz von 600 Soldaten als Mission "zum Schutz unserer spirituellen Werte" und der Wachsoldaten.

Das Grab von Süleyman Sah wurde vorübergehend an einen anderen Ort in Syrien nahe der türkischen Grenze verlegt. 


Anstatt eine Operation, die ohne Blutvergießen abgeschlossen wurde, zu würdigen, sagt die Opposition, dass die Türkei Land verloren hätte!

Tatsache ist, dass das Grabmal vorübergehend nur "umgesiedelt" wurde. Nicht das erste Mal in der türkischen Geschichte, auch wenn die anderen beiden Umsiedlungen von 1939 und 1975 aus anderen Gründen stattfanden. Der neue Ort ist auch türkisches Territorium, liebe Freunde!

"Wenn sie sich heute zurückziehen, werden sie auch den Südosten der Türkei der PKK überlassen", schreiben die irrsinnigen regierungskritischen Medien und Politiker. 


Vor einigen Monaten kritisierten sie die Regierung, weil sie nicht das türkische Konsulat im irakischen Mossul evakuiert hatten und 49 türkische Staatsbürger von der IS als Geiseln genommen wurden.

40 Soldaten bewachten das Mausoleum und wurden evakuiert, da die IS weiter voranschreitet.

Wo ist also euer Problem?

Noch vor einem Jahr habt ihr gesagt, dass die AKP das Land in einen Krieg stürzen möchte und heute fordert ihr einen Krieg bzw. die Verteidigung des türkischen Territoriums, welches einen Krieg nach sich ziehen würde.

Das Assad-Regime hat schon die Operation als eine "offensichtliche Angriffshandlung" verurteilt und mit Konsequenzen gedroht, obwohl das syrische Konsulat über den Einsatz informiert wurde. Da freuen sich wohl einige türkische Assad-Liebhaber!


Der Vergleich mit dem Konsulat und dem Grabmal passt ihnen auch nicht, aber im Endeffekt muss man es aus dieser Perspektive betrachten:

Hätte die IS das Grabmal angegriffen, geschändet, was nicht das erste Mal gewesen wäre und mit ihrer Horde unsere Soldaten ermordet, wäre die Türkei gezwungen, einen Krieg zu führen. Und genau das wollte doch die westliche Koalition von Anfang an!

Eine reine Präventionsmaßnahme also.


Die Gülenisten sind natürlich enttäuscht, weil sie von dieser Operation nichts wussten. Andernfalls geht man stark davon aus, dass die Operation fehlgeschlagen hätte.


Denkt mal an den jordanischen Piloten und an die 21 Christen in Ägypten, die ermordet wurden.

Mit der Umsiedlung wurde vorerst eine mögliche Provokation verhindert.


Um die Logik der Opposition zu verstehen, eine kurze Anleitung:


Wenn die AKP nichts unternimmt, heißt es, sie habe Angst.

Wenn die AKP etwas unternimmt, heißt es unnötige Aktion/Provokation.

Wenn die AKP erfolgreich ist, nennen sie es Propaganda.

Wenn die AKP scheitert, sehen sie sich in ihren Vorurteilen bestätigt "wir hatten euch davor gewarnt".


Turgay Adalet 


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