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Es werden Posts vom Dezember, 2015 angezeigt.

Autonomiebestrebung verstößt gegen Artikel 3

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Autonomiebestrebung verstößt gegen Artikel 3

Bevor die deutschen Leitmedien Erdogans Worte als eine Drohung bezeichnen, sollten sie einen kurzen Blick in die Verfassung der Türkischen Republik werfen.

"Der Staat Türkei ist ein in seinem Staatsgebiet und Staatsvolk unteilbares Ganzes."

Was ist an diesem fest verankerten Artikel unverständlich?
Wer Autonomie ausrufen möchte, kann es in anderen Ländern tun, wo Terrororganisationen ihr Unheil treiben, aber nicht in der Türkei, wo die Mehrheit des kurdischen Volkes gegen die PKK ist und eine Selbstverwaltung nicht begrüßt.

Ich könnte wieder einen langen Beitrag über ihre Doppelmoral und Dummheit verfassen, aber der Artikel sagt eigentlich schon alles.
Deshalb brauchen sie nicht so zu tun, als ob die laufenden Ermittlungen von Erdogan gesteuert werden.
Die Oberstaatsanwaltschaft und der Staat sind dazu verpflichtet, separatistische Bestrebungen zu unterbinden und Ermittlungen gegen die Verantwortlichen/Provokateure einzuleiten.

Wer im tür…

Türkei nimmt Ahiska-Türken aus Ukraine auf

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Die Kritiker:
"Warum unternimmt die Türkei nichts für die Ahiska-Türken in der Ukraine, die ihre Wohnungen und Geschäfte verloren haben?"

Die Familien werden in den neuen Wohnsiedlungen in Erzurum und Bitlis leben.

Noch Fragen?
Nein? Dann könnt ihr das auch loben oder einfach nur schweigen.

Turgay Adalet - 25.12.2015

"Türkei führt Krieg gegen Kurden"

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Lüge des Jahres:
“Türkei führt Krieg gegen Kurden”
Antwort an alle geistigen Brandstifter und Unwissenden:
Wer immer noch behauptet, dass alle Kurden hinter einer Terrororganisation stehen und der türkische Staat einen Krieg gegen Kurden führe.
Ein dänischer Polizist wurde tagelang heroisiert, weil er mit einem Flüchtlingskind gespielt hat. Tolle Aktion, aber:
Wenn bestimmte Gruppen und Medien türkische Soldaten dämonisieren, die trotz des PKK-Terrors ihre Menschlichkeit nicht verlieren und die kurdische Zivilbevölkerung nicht tyrannisieren, zeigt ihnen diese beiden Aufnahmen.
Wie einige westliche Soldaten/Staaten aufgrund des 11. Septembers mit den Zivilisten im Irak und in Afghanistan umgingen, haben wir alle gesehen.
Turgay Adalet - 23.12.2015

HDP bei Beerdigung von Terroristen

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HDP bei Beerdigung von Terroristen MLKP
DHKP-C
PKK Gegen wie viele Parasiten die Türkei kämpfen muss!
Man stelle sich vor, ein europäischer Politiker nimmt an der Beerdigung von Terroristen teil.
Die HDP wollte ja angeblich die "Partei der ganzen Türkei" sein.
Wenn sich ein Politiker mit Migrationshintergrund in Deutschland mit Personen oder Vereinen trifft, die von den Medien als gefährlich eingestuft werden, wird dieser Politiker mit allen Mitteln diskreditiert.
Aber HDP-Politiker dürfen Terroristen unterstützen!

Turgay Adalet - 23.12.2015

Pro Terror Contra Flüchtlinge?

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Wenn ein Teil der Mehrheitsgesellschaft die Terroranschläge der Terrororganisation PKK verharmlost und gegen die Türkei wettert, warum nehmen sie diese Terroristen nicht auf?
Aber gegen Flüchtlinge hetzen, denen Antisemitismus und sogar IS-Sympathie unterstellt wird.
Diese Terrororganisation unterdrückt und ermordet mit ihrem Faschismus, den sie Türken vorwerfen, PKK-kritische Kurden.
Sie hetzten gegen Muslime, als 2012 ein "religiöser" Fundamentalist einen deutschen Polizisten mit einem Messer am linken Oberschenkel verletzte. Doch wir sollen Terroristen tolerieren, die dafür verantwortlich sind, dass Kinder ohne ihre Väter aufwachsen und wenn wir die Terrororganisation PKK zu Recht kritisieren und zerstört sehen möchten, bezeichnen sie uns als Kurdenfeinde, obwohl wir hier noch nie gegen Kurden gehetzt haben.
Auch die türkische Regierung positioniert sich schon seit Anfang an gegen die staatliche und gesellschaftliche Diskriminierung von Völkern. Wie viele Minister mit Migra…

Neues Kapitel zwischen Türkei und Israel?

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Der türkische Staatspräsident Erdogan erklärte, bislang seien drei Hindernisse einer Annäherung im Wege gestanden. Eines davon, eine Entschuldigung Israels für die Erstürmung der Hilfsflotte Mavi Marmara, sei inzwischen beseitigt. Eine Entschädigung der Opfer durch Israel stehe jedoch aus. 
Außerdem müsse Israel die Blockade des Gazastreifens aufheben. Genau dieser Punkt ist ein großes Hindernis für die israelische Seite. 

Das vorläufige Abkommen wurde noch nicht unterschrieben und die Kriegsverbrechen Israels nicht vergessen.
Wenn der türkische Staatspräsident Erdogan und die Regierung an ihrer Forderung, Aufhebung der Blockade des Gazastreifens, festhalten und Israel sich in Zukunft daran hält, könnte man über weitere Schritte nachdenken.
Auch vor der Krise hat Israel die palästinensische Zivilbevölkerung bombardiert und ihre Grundbedürfnisse stark eingeschränkt. 2008 starben bei israelischen Luftangriffen in 22 Tagen 1700 Palästinenser. Trotzdem wurden die diplomatischen Beziehungen ni…

Terrormiliz IS greift Ausbildungsbasis Basika an

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Die Ausbildungsbasis Basika (Mossul), in dem die türkische Armee irakische Soldaten und die kurdische Peschmerga ausbildet, wurde heute Nachmittag (16.12.2015) von der Terrormiliz IS angegriffen.
Vier türkische Soldaten wurden bei dem Angriff leicht verletzt und ein irakischer Offizier getötet.

Die Antwort der türkischen Soldaten dauerte nicht lange und die IS-Stellungen wurden nach Angaben der Regierung in Ankara vollständig zerstört.
Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat auf einer Pressekonferenz vor der Reise nach Brüssel mitgeteilt, dass die verletzten Soldaten in der Türkei behandelt werden und keine Lebensgefahr bestehe.
„Während des Gefechts zwischen der Peschmerga und der Terrororganisation Daesh trafen feindliche Raketen die Ausbildungsbasis, wo sich türkische Soldaten aufhalten“, so die Erklärung auf der Homepage des türkischen Generalstabs.
Man habe unter anderem mit schwerem Geschütz die Terrormiliz beschossen.

Dieser Angriff zeigt uns, wie wichtig die Stati…

PKK-Terror sabotiert Alltag der Kurden

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Die von der Terrororganisation PKK besonders in Südostanatolien angewandte Graben-Strategie hat dem alltäglichen Leben der Menschen in der Region großen Schaden zugefügt.Die kurdische Zivilbevölkerung wird nicht vom Staat, sondern von der Jugendorganisation (YDG-H) der Terrororganisation PKK terrorisiert.Eigentlich sagen die Fotos schon alles über das Chaos, aber folgende Details müssen dennoch festgehalten werden:
Über 200.000 Menschen im Südosten haben aufgrund des Terrors ihre Häuser verlassen und sind in Dörfer und Siedlungen in der Umgebung und nach Adana, Istanbul, Izmir und Mersin zu ihren Verwandten gezogen.
Die PKK-Anhänger bedrohen unter anderem in Cizre die Familien, damit sie die von ihnen besetzten Stadtteile nicht verlassen.
In Nusaybin haben sie sogar die Autos derer beschlagnahmt, die vor dem Terror flüchteten.
Der Fremdenverkehr kam zum Stillstand, so dass die Geschäfte in der Region große Verluste machen.
In mehreren Kreisstädten in der Region, wo Graben ausgelegt wur…

Jesidischer Gouverneur fordert Abzug der PKK

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Die Terrororganisation PKK ist selbst unter den Jesiden im Irak unerwünscht. Die Terroristen wurden von bestimmten Kreisen und Medien zu Helden stilisiert, weil sie angeblich die Jesiden vor dem sicheren Tod bewahrt hätten. Tatsache ist, dass vor allem die Peschmerga (KDP) und die Luftangriffe der von den USA geführten Koalition dazu beigetragen haben, Sindschar aus den Händen der Terrormiliz IS zu befreien.
Der jesidische Gouverneur Mahma Halil Kasim hat auch betont, dass die Peschmerga über die Türkei nach Kobane reisen und dort gegen den IS kämpfen konnte.
Zwar hätte die PKK auch teilweise zum Sieg beigetragen, aber es sei für sie an der Zeit, Sindschar zu verlassen.
Warum wohl?
Wenn nicht einmal die Jesiden diese Terrororganisation länger dulden können, warum sollte es die Türkei tun?

Die irakische Stadt Sindschar in der Provinz Ninawa wurde im August 2014 von der Terrormiliz IS erobert und nach 15 Monaten von der Peschmerga befreit.
Dennoch sind 50.000 Jesiden immer noch auf der Flucht…

Medienterror: Karriere als Linksterrorist in der Türkei

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Laut den westlichen Medien sind die Linksterroristen in der Türkei, die dieses Jahr den Staatsanwalt Mehmet Selim Kiraz und Polizeibeamte ermordet haben, unschuldige Demonstranten. Auch beim Gezi-Aufstand vor zweieinhalb Jahren haben sie die Gesellschaft terrorisiert, aber stattdessen wurde die angebliche "Polizeigewalt" 24 Stunden von allen internationalen Sendern live übertragen.
Gestern wurden die relativ harmlosen Krawalle in Leipzig - ja im Gegensatz zu den Aktionen der Linksterroristen in der Türkei waren sie harmlos - als Straßenterror bezeichnet.
Wir freuen uns nicht darüber, dass sich 69 Polizisten verletzt haben. Schließlich sorgen sie für die Sicherheit aller Bürger in diesem Land. Aber mit ihrer Berichterstattung freuen sich viele ihrer Leser sogar über den Tod von türkischen Sicherheitskräften, die auch Familie und Kinder haben. Geht das an ihnen vorbei? Ich denke kaum. Die Terroristen kämpfen ihrer Ansicht nach für mehr Rechte, obwohl sie Schulen verbrennen und Proj…

Teheran und Bagdad: Trennung zwischen Konfessionen

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Der Westen kann seine geopolitischen Interessen im Nahen Osten ohne große Hindernisse durchsetzen, weil die politische Führungsschicht Minderheiten unterdrücken und bestimmte Bevölkerungsgruppen bei der Zuteilung von Rechten und Ressourcen bevorzugen.
Dieser Umstand führt dazu, dass sich die benachteiligten Gruppierungen radikalen Strömungen anschließen, die vorgeben, für ihre Rechte zu kämpfen.
In der Türkei konnte man früher auch einen Keil zwischen Sunniten und Aleviten treiben und die politische und gesellschaftliche Stimmung kippen, sodass das Chaos für schärfere Gesetze ausgenutzt werden konnte.
Aus jedem Milieu wurden Menschen in den Gefängnissen gefoltert und ermordet. An diese Zeiten erinnern sich die wenigsten und wenn man sie daran erinnert, möchten sie es nicht mehr hören. Ein Teil der Überlebenden schloss sich Terrororganisationen an, die das Leid dieser Menschen für ihre Interessen missbrauchten und instrumentalisierten.

Nicht nur jeder (westliche) Luftschlag, bei dem Zivili…

Türkei - Mossul - Irak

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Die Frage, warum sich die Türkei in Syrien befindet, wurde unter anderem durch die Ereignisse in Kobane und in den Turkmenen-Bergen beantwortet.
So wie sich die USA, Russland, der Iran, Frankreich und England sowohl zur IS-Bekämpfung als auch aus geopolitischen Interessen in Syrien befinden, kann die Türkei nicht teilnahmslos dastehen und unterstützt deshalb die Turkmenen.

Da die Regierung von Bagdad unter dem Einfluss des Iran steht und die Türkei die Zukunft Syriens ohne Assad sieht, sind Konflikte zwischen Ankara und Bagdad vorprogrammiert.
Trotzdem hat die Türkei ihre Beziehungen zu Barzani aufrechterhalten. Sowohl im Energie- und Wirtschaftssektor als auch im Kobane-Konflikt war und ist eine Kooperation unabdingbar. Diese Zusammenarbeit ist schon lange in der Kritik seitens der irakischen Regierung und der oppositionellen Flügel im Norden.
Nachdem die Türkei in Absprache mit der kurdischen Autonomieregion 600 Soldaten einschließlich Panzer nach Mossul Basika entsendete, nahm Bagdad e…

Gegen Rassismus

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Nach dem letzten Beitrag wurden rassistische Kommentare abgegeben, die auf unserer Seite nichts zu suchen haben und von denen wir uns immer wieder distanzieren. In unserem Team sind sowohl Türken als auch Kurden, die sich mit der Türkei mehr identifizieren als so mancher Türke, der bei nationalen Angelegenheiten dem eigenen Land den Rücken kehrt. Ich hatte euch erzählt, dass ein kurdischer Verwandter von uns von der PKK Todesdrohungen erhielt, weil er bei den letzten Wahlen für die Regierungspartei AKP kandidierte.
Bis zu den Wahlen stand er unter Polizeischutz.
Glaubt mir, die Mehrheit der Kurden möchte sich nicht von der Türkei lösen und verflucht die Terrororganisation PKK. Nach jedem Terroranschlag im Westen haben wir Muslime doch auch die Befürchtung, dass wir alle unter Generalverdacht gestellt werden.
Warum also neigen einige Türken nach einem Terroranschlag der PKK dazu, alle Kurden als potentielle Terroristen anzusehen?
Gerade wir müssen sie am besten verstehen. Gegen einen kurdi…

PKK steckt Moschee in Brand

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In der Türkei haben Mitglieder der PKK-Jugendorganisation YDG-H die historische Kurşunlu-Moschee in der Provinz Diyarbakir in Brand gesteckt und vor zwei Tagen sogar den Polizisten Mustafa Katırlı in einer Moschee ermordet. 

Doch in den Medien zeigen sie uns nur die "Weihnachtsmänner", die in Frankfurt Geschenke verteilen und für die Aufhebung des PKK-Verbots plädieren.

Mit dieser Taktik versuchen sie eine Terrororganisation zu bagatellisieren, aber daran sieht man auch, dass sie bereit sind, jede Maske für die gesellschaftliche Akzeptanz zu tragen. Schlimmer als Assimilation, aber in den Augen des Otto Normalverbrauchers sind sie mit dieser schwachsinnigen Aktion integriert.
Ein PKK-Staat im Nahen Osten wäre wieder nur eine weitere Marionette, um die Region weiterhin ausbeuten zu können.

Was sich wohl in den Geschenkpaketen befindet?
Materialien, um Moscheen in Brand zu stecken?! „wink“-Emoticon

Turgay Adalet - 07.12.2015

Türkei in Mossul - Bagdad verärgert

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Zur Klarstellung:
Einige Seiten schreiben, dass die türkischen Truppen aus dem Nordirak abgezogen werden, weil die Regierung in Bagdad verärgert sei.

Fakt ist:
Die vorhandenen Truppen im Nordirak werden nicht abgezogen.
350 türkische Soldaten stehen lediglich an der Grenze und warten auf eine Einigung zwischen Ankara und Bagdad.
600 Soldaten sind schon im Ausbildungscamp, um die Peschmerga auszubilden.
Egal, was die Türkei tut, ist einigen Menschen ein Dorn im Auge. Wenn deutsche Soldaten die Peschmerga gegen den IS ausbilden, ist es in Ordnung. Wenn die Türkei es tut, ist es eine Verletzung der irakischen Hoheit. Welche Hoheit meinen sie eigentlich? Irakische Soldaten, die vor dem IS fliehen? Kann Bagdad allen Ernstes behaupten, dass sie im Irak alles unter Kontrolle hätten?

Am kommenden Mittwoch wird ein Treffen zwischen Mesud Barzani, Präsident der kurdischen Autonomieregion, und dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu stattfinden.
Die Ausbildung der Peschmerga durch die türkisc…

Aserbaidschan senkt Transportkosten um 40%

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Der türkische Wirtschaftsminister Mustafa Elitaş hat nach einem Treffen in Aserbaidschan verkündet, dass die Türkei demnächst Erdgas aus Aserbaidschan günstiger beziehen werde, da die Transportkosten um 40% gesenkt werden. Nach den "Sanktionen" Russlands dachten bestimmte Kreise, dass die Türkei vereinsamen werde.
Unsere Gardaşlar lassen uns nicht im Stich! 
„smile“-Emoticon Turgay Adalet - 07.12.2015

Erdogans Antwort auf Russlands Sanktionen

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Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat in seiner heutigen Rede Russlands "Sanktionen" auf die leichte Schulter genommen und betont, dass in ihrer Agenda bereits Maßnahmen gegen solche Probleme standen und diese nach den letzten Ereignissen beschleunigt werden.
Die Türkei sei kein Stammesstaat, den man mit solchen Sanktionen in die Knie zwingen könne, denn andere Türen eröffnen andere Quellen. "Wir werden strammstehen, aber uns niemals beugen." Turgay Adalet - 05.12.2015

Fremdprojektion hauseigener Inhumanität

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Interessant wie PRO ASYL derzeit mit Vermutungen gegen die Türkei wettert und versucht sie in die Ecke der Menschenrechtsverletzer und Unmoralisten zu drücken. Es stimmt wohl, dass die Türkei gerade die Überfahrt von Hunderten Flüchtlingen mit unsicheren Booten von der türkischen zur griechischen Küste verhinderte und damit schließlich Hunderte von Menschenleben rettete. Täglich sind Hunderte türkische Rettungskräfte nur aus diesem Grunde im Einsatz und ziehen Kinder, Frauen und Männer, deren Boote gesunken sind oder zum Beispiel von griechischen Militärs abgeschossen/abgestochen wurden, aus dem Meer. An den Grenzübergängen werden die Flüchtlinge bei ihrer Einreise kontrolliert, registriert und dann in die unterschiedlichen Flüchtlingscamps verwiesen. Jene Flüchtlinge, die nicht in den Camps bleiben wollen, können sich frei im Land bewegen. Nicht wenige der wohlhabenderen Flüchtlinge gründen Firmen, in denen sie sowohl türkische als auch syrische Arbeiter beschäftigen, leben die ärme…

Öl verbindet Assad-Regime und IS

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Letzte Woche hat das US-Schatzamt ein Bericht veröffentlicht, was die meisten wohl nicht so sehr interessiert wie die Lüge, die Türkei kaufe Öl von der Terrormiliz IS.
Der Türkei-Experte Udo Steinbach sagt gegenüber FOCUS Online, es sei unbestritten, „dass die türkische Seite mehr tun könnte, um den Handel mit diesem Öl zu unterbinden oder diesen zumindest zu reduzieren“. Die „Putin’sche Argumentation“ allerdings, die Türkei habe den russischen Kampfjet abgeschossen, um diese Öllieferungen nicht zu gefährden, „ist so absurd, dass man sie nur als Polemik auffassen kann“.
http://www.focus.de/politik/ausland/ihr-kauft-oel-vom-is-das-steckt-hinter-putins-vorwuerfen-an-den-tuerkischen-praesidenten-erdogan_id_5123997.html

Zurück zum Bericht:
Der syrische Unternehmer George Haswani kauft Öl vom IS.
Bei wem landet es? Beim Assad-Regime.
Um den IS zu besiegen, wollen die USA seine Einnahmequellen austrocknen. Der IS kämpft gegen Assad und die YPG, aber verkauft ihnen gleichzeitig Öl.
Neben Schutzgeld…

Erdogan verurteilt Putins Verleumdungen

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Vorwürfe Moskaus zurückgewiesen, wonach die Türkei Ölgeschäfte mit der Terrormiliz IS betreibe.

Wladimir Putin wirft der Türkei vor, den Jet abgeschossen zu haben, um sich die Terrormiliz IS als Öllieferant zu sichern.
Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur arabischen Welt an der Universität Mainz, meint dazu:
"Die russischen Kampfflugzeuge sind bisher nie gegen Ölquellen vorgegangen, sondern gegen Stellungen der Rebellen. Außerdem gibt es in der Gegend, in der das russische Flugzeug abgeschossen worden ist, keine Ölquellen."

Die Türkei beziehe Öl und Gas lediglich aus legalen Quellen wie beispielsweise Russland, sagte Erdogan am Montagabend am Rand der internationalen Klimakonferenz in Paris.

Erdogan forderte Putin auf, Beweise für seine Behauptung vorzulegen. Sollte es solche Beweise geben, werde er von seinem Amt zurücktreten. Wenn nicht, solle Putin zurücktreten, falls er sich das traue.

Turgay Adalet - 01.12.2015