Erdogan verurteilt Putins Verleumdungen


Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Vorwürfe Moskaus zurückgewiesen, wonach die Türkei Ölgeschäfte mit der Terrormiliz IS betreibe.

Wladimir Putin wirft der Türkei vor, den Jet abgeschossen zu haben, um sich die Terrormiliz IS als Öllieferant zu sichern.
Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur arabischen Welt an der Universität Mainz, meint dazu:
"Die russischen Kampfflugzeuge sind bisher nie gegen Ölquellen vorgegangen, sondern gegen Stellungen der Rebellen. Außerdem gibt es in der Gegend, in der das russische Flugzeug abgeschossen worden ist, keine Ölquellen."

Die Türkei beziehe Öl und Gas lediglich aus legalen Quellen wie beispielsweise Russland, sagte Erdogan am Montagabend am Rand der internationalen Klimakonferenz in Paris.

Erdogan forderte Putin auf, Beweise für seine Behauptung vorzulegen. Sollte es solche Beweise geben, werde er von seinem Amt zurücktreten. Wenn nicht, solle Putin zurücktreten, falls er sich das traue.

Turgay Adalet - 01.12.2015

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