Muhsin Yazıcıoğlu



Heute vor sieben Jahr verlor der Vorsitzende der nationalistisch-religiösentürkischen Partei der Großen Einheit (BBP) Muhsin Yazicioglu bei einem mysteriösen Hubschrauberabsturz sein Leben.
Das hat mich damals sehr tief getroffen und erst dann habe ich mich intensiver mit seinem Leben auseinandergesetzt. 

Am 25. März 2009 stürzte der Hubschrauber ab, in der sich auch Yazıcıoğlu befand. Der Vorsitzende der BBP war mit fünf weiteren Passagieren auf dem Rückflug von einem Wahlkampfauftritt in Kahramanmaraş verunglückt. Trotz fieberhafter Suche wurden die Leichen erst nach 47 Stunden nach dem Absturz in der tief verschneiten, bergigen Umgebung von Kahramanmaraş gefunden. Dorfbewohner hatten damals die Verunglückten "per Zufall" gefunden.
Keiner glaubt an einen Unfall. Bestimmte Kreise wollten seinen Tod. Der Flugschreiber (Black Box) wurde von "Unbekannten" entfernt, bevor die Einsatzkräfte den "Unfallort" erreicht hatten.
Sie hatten also auf seinen Tod gewartet, weil er nach dem Absturz noch lebte und sich von der Absturzstelle entfernen konnte.

Millionen Menschen trauerten um ihn und tun es immer noch, unabhängig von der politischen Ideologie.
Natürlich gibt es auch diejenigen, die sich über seinen Tod gefreut haben.
Nachdem Muhsin Yazıcıoğlu, dem eine aktive Rolle beim Sivas-Massaker unterstellt wurde, obwohl dank seiner Anweisungen keine weiteren Todesopfer verzeichnet wurden, 2009 tragisch ums Leben kam, ging ein Schild um die Medien:
„Lachend hast du verbrannt, erfrierend hast du den Tod gefunden.“
So denken seine Gegner immer noch.
Was bringt ihnen dieser Hass?

Was uns von ihm bleibt, sind seine weisen Worte, die man sich zu Herzen nehmen und in die Tat umsetzen sollte.
“Wenn wir uns heute nicht vereinen, kann es morgen nichts geben, worauf wir uns einigen könnten. Wir haben keine Zeit zu verlieren.”

Allah mekanını cennet eylesin, koca Reis!

Turgay Adalet - 25.03.2016

Beliebte Posts aus diesem Blog

Türkei: Abstimmung über Verfassungsreform

Gastbeitrag: Musul ve Kerkük'ü kim satti?

11.000 Folteropfer in Syrien!