Syrien: US-Angriff auf Luftwaffenbasis


Die US-Marine hat in der Nacht zu Freitag den Armeestützpunkt Schayrat angegriffen. US-Präsident Donald Trump sagte, der Angriff mit mehr als 50 Marschflugkörpern des Typs Tomahawk auf die syrische Basis Schayrat sei eine Reaktion auf den Giftgasangriff auf Zivilisten im nordsyrischen Idlib vor wenigen Tagen gewesen.

Ginge es tatsächlich um die Zivilisten, müsste sich die US-Armee selbst beschießen und würde heute nicht mehr existieren. Assad wird hier nicht verteidigt, aber was die direkte Intervention in den Irak gebracht hat, sehen wir heute an der Zahl der Terrorgruppen und Selbstmordanschläge. Die Lage in Syrien ist heute unübersichtlicher denn je.

Wo ist eigentlich die angeblich "Islamische Armee", die 34 sunnitisch dominierte muslimische Staaten umfassen sollte, um u.a. gegen Extremisten zu kämpfen? Kein aufrichtiger Muslim sollte sich über den US-Angriff freuen. Das taten die Iraker auch, bis die US-Soldaten anfingen, ihr Land auszurauben und ihre Frauen zu vergewaltigen.

Turgay Adalet - UNT

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