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Es werden Posts vom November, 2017 angezeigt.

Erdogan zum Fall Zarrab

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Wir berichten seit Dienstag unzensiert über den Prozess in den USA gegen den Vizechef der Halkbank, Mehmet Hakan Atilla. Reza Zarrab tritt als Kronzeuge auf. Das Verfahren wird die nächsten drei Wochen beherrschen. Zarrab sagt, dass der frühere Wirtschaftsminister Zafer Caglayan die Anweisungen für das Handeln mit Iran von Erdogan bekommen hätte. Vor dem heutigen Prozess äußerte sich der türkische Präsident Erdogan zum Fall:
"Egal, wie das Urteil ausfällt, wir haben das Richtige getan. Wir haben nicht gegen die Sanktionen verstoßen. Wir haben uns diesbezüglich nicht den USA verpflichtet. Die Welt besteht nicht aus den USA. Wir pflegen im Wirtschafts- und Energiebereich Beziehungen zum Iran."
Die meisten Regierungskritiker und Regierungsanhänger haben kein Problem mit der Umgehung der völkerrechtswidrigen US-Sanktionen, sondern mit der Tatsache, dass Zarrab großzügig Schmiergelder u.a. an ehemalige Regierungsmitglieder verteilt hat. Das stört uns alle, nehme ich an.
UNT
Turgay Ad…

USA: Vorwürfe gegen Reza Zarrab

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Im Prozess gegen den Vizechef der Halkbank, Mehmet Hakan Atilla, erhebt der Anwalt Victor Rocco schwere Vorwürfe gegen den iranischen Geschäftsmann Reza Zarrab, der als Kronzeuge auftritt.

Zarrab habe einen "ökonomischen Krieg" gegen die USA gestartet, über drei Kontinente Geld transferiert und somit sein Reichtum ausgebaut. Er erhoffe sich als Zeuge gegen Mehmet Hakan Atilla sein altes luxuriöses Leben fortsetzen zu können. Sein Mandant, Mehmet Hakan Atilla, habe kein Schmiergeld angenommen und sei nicht in Korruption verwickelt. Atilla sei nur ein Opfer von Zarrabs Machenschaften. Zarrab soll in China, Russland, Türkei und im Iran an Regierungsmitglieder und Unternehmer Schmiergeld gezahlt haben. Das Verteilen von Bestechungsgeld sei zu seiner Lebensweise geworden. Weiterhin wird Zarrab vorgeworfen, für Alkohol, Drogen und Frauen Schmiergelder an Gefängniswärter in den USA gezahlt zu haben.

Es gibt 6 Anklagepunkte gegen die Angeklagten, unter ihnen der ehemalige türkische Wi…

USA: Reza Zarrab als Kronzeuge

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Reza Zarrab, ein iranisch-türkischer Goldhändler, kommt in New York wegen Umgehung der US-Sanktionen gegen den Iran vor Gericht, aber als Kronzeuge gegen den Vizechef der Halkbank, Mehmet Hakan Atilla. Zarrab habe alle Anschuldigungen gestanden und wird gegen die Türkei aussagen.

Laut Anklageschrift wickelte Zarrab zusammen mit der türkischen Halkbank Goldlieferungen in den Iran ab, die für iranische Erdgas und Öl in Zahlung genommen wurden. Zarrab soll über ein Geflecht von Scheinfirmen Lebensmittellieferungen vorgetäuscht haben, da für sie eine Ausnahmeregelung galt.

Der MHP-Chef Devlet Bahceli ist der Ansicht, dass Zarrab in der Türkei verurteilt und ausgebürgert werden müsse.

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Ägypten: 305 Todesopfer bei Anschlag auf Moschee

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Jeder gläubige Muslim, der zum Freitagsgebet geht, kennt das Gefühl der Vorfreude auf das gemeinsame Gebet mit Muslimen, die man kennt oder zum ersten Mal begegnet. Stellt euch vor, ihr geht mit Freude zum Freitagsgebet und werdet Zeugen eines Massakers. 30 Terroristen schießen kontrolliert in die Menge. Ihr könnt euch in Sicherheit bringen, aber müsst zuschauen, wie euer Gebetsnachbar seinen letzten Atemzug tut.

Die Kommentare nach dem Anschlag waren überwiegend voller Empathie und Mitgefühl. Doch es gab immer wieder "Menschen", die ihre zynischen Kommentare nicht unterlassen konnten, weil es sie selbst nicht traf, obwohl der Terror auch in Europa kein Fremdwort mehr ist. Ein Twitter-Nutzer schrieb mir: "Solange die sich gegenseitig selbst abschlachten. Wen juckt's?"

Darauf habe ich keine Antwort, weil mir das den Atem verschlägt. Wir dürfen und können nicht einmal trauern, ohne gleichzeitig unsere Religion und die unschuldigen Muslime in Schutz zu nehmen.

UNT T…

Telefonat zwischen Erdogan und Trump

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Erdogan. Sein Sprecher Ibrahim Kalin. Außenminister Mevlüt Cavusoglu und Geheimdienstchef Hakan Fidan. 

Was fällt euch auf diesem Foto auf? Die Flagge im Hintergrund? Richtig. Und von welcher Schlacht? Schlacht von Gallipoli (Çanakkale), um genauer zu sein das 57. Infanterie-Regiment der 19. Division unter Mustafa Kemal, die bis zum letzten Soldaten gegen die Feinde kämpfte. Die Soldatengräber liegen auf dem Friedhof von Çanakkale.

Fotos von solchen Telefonaten haben meist eine Botschaft, wenn man sie lesen und deuten kann. 

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Türkei: Tag der LehrerInnen - 24. November

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Am Freitag wird in der Türkei Tag der LehrerInnen zelebriert. Der 16 Jahre alte Samet Karaköse leidet seit seiner Geburt an Muskeldystrophie, eine Muskelerkrankung, die zu Muskelschwund führt. Bis vor zwei Jahren hat seine Mutter ihn täglich zur Schule begleitet, auf ihren Rücken genommen und in die Klasse getragen. Nachdem sie den Physiklehrer Birol Danisman kennengelernt haben, änderte sich ihr Leben und Samet wurde noch ehrgeiziger als vorher. Denn Danisman holt ihn von zu Hause ab und fährt mit ihm zur Schule, obwohl er ihn nicht unterrichtet.

Samets Mutter sagt: "Herr Danisman holte Samet auch ab, als er selbst stark erkältet war, damit mein Sohn nicht den Unterricht verpasst. Zwei Mal konnte er nicht kommen, weil sein Auto nicht ansprang und schämte sich dafür am Telefon. Wir sind ihm für alles dankbar."

Birol Danisman ist der festen Überzeugung, dass ein Lehrer nicht nur an der Schule ein Lehrer sein sollte, sondern in jedem Bereich des Lebens.

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Nach dem Gipfel in Sotschi

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Am Mittwoch versammelten sich Russland, Türkei und Iran in Sotschi für eine politische Lösung in Syrien. Nach den Gesprächen wurde verkündet, dass in naher Zukunft auf einem nationalen Dialogkongress eine neue Verfassung und Neuwahlen ausgerufen werden sollen.
Der türkische Präsident Erdogan betonte, dass die Türkei den syrischen Ableger der Terrororganisation PKK, die YPG/PYD, nicht als legalen Partner betrachten und nicht am selben Tisch sitzen werde.

Dimitry Peskov, Pressesprecher des Kreml, sagte am Donnerstag: "Wir wissen um die Sorge unserer Partner in der Türkei, die eine bewaffnete Gruppe (YPG) als Bedrohung für ihre nationale Sicherheit ansehen. Doch das wird den geplanten Kongress nicht behindern. In kommender Zeit werden sich Experten um einen Konsens bemühen und eine Teilnehmerliste erstellen."
Wenn die türkische Regierung in diesem Punkt nachgibt, wäre das ein fataler Fehler.


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Türkei: Zweifel an Suizid von ASELSAN-Ingenieur

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Ein weiterer "Selbstmord" erschüttert das Rüstungsunternehmen ASELSAN. Der Elektroingenieur Kerem Parildar, der an Verteidigungssystemen arbeitete, ist aus dem 14. Stock in den Tod gesprungen. Warum er ein Gebäude auswählte, das 15 km von seinem Wohnort entfernt liegt, konnten die Ermittler bisher nicht klären. Seit 2006 sind 7 Ingenieure auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Man sprach von Selbstmord, aber die Fälle konnten bis heute nicht lückenlos aufgeklärt werden. Sie gehörten zu den Hoffnungsträgern des Unternehmens. 

Hier ein Überblick über die Opfer:

Hüseyin Basbilen wurde am 4. August 2006 leblos in seinem Auto gefunden. Kehle und Handgelenke aufgeschlitzt.
Ali Ünal stirbt am 17. Januar 2007 mit einem Kopfschuss.
Evrim Yanceken ist am 26. Januar 2007 aus dem 6. Stock gefallen.
Burhanettin Volkan beging am 7. Oktober 2007 in seinem Büro angeblich mit einem Kopfschuss Suizid.
Zafer Oluk stirbt am 10. Mai 2008 nach einem Stromschlag. 
Hakan Öksüz stirbt am 25. Januar 2012 …

Emmanuel Adebayor über die Türkei

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Emmanuel Adebayor steht seit der Wintertransferperiode 2016/17 beim Istanbul Başakşehir FK unter Vertrag. In einem Interview mit dem französischen Magazin 'So Foot' antwortet er auf die Frage, ob er keine Angst vor den Terroranschlägen in der Türkei habe, wie folgt:
"Ich werde früher oder später sterben. Wo und wann, können wir nicht wissen. Sie attackieren Restaurants. Sollen wir nicht essen? Sie attackieren Flughäfen. Sollen wir nicht verreisen? In welchem Land ist es denn sicher? Ich bete jeden Morgen zu Allah. Wir brauchen nur Allah. Der Rest ist unwichtig."

http://www.yenicaggazetesi.com.tr/adebayordan-turkiye-cevabi-177842h.htm
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Sotschi: Russland, Türkei, Iran beraten über Syrien

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Nach dem Besuch des syrischen Präsidenten Assad bei Putin sind die Erwartungen an einen Gipfel Russlands, der Türkei und des Irans hoch. In Sotschi wollen die drei Mächte die Weichen für eine politische Lösung des Syrien-Konflikts stellen. Putin betonte, dass dank der Unterstützung der Türkei und dem Iran die Teilung Syriens verhindert worden sei. Auf einem nationalen Dialogkongress in Syrien soll der Grundstein für eine neue Verfassung gelegt und Neuwahlen ausgerufen werden. Nach dem Krieg werden die drei Staaten am Aufbau Syriens mithelfen. Die Türkei besteht weiterhin darauf, die Terrororganisation YPG auszuschließen und die Gefahr in Afrin zu beseitigen. Man betrachte die YPG nicht als legalen Akteur. 

Der größte Gewinner ist wohl Russland. Experten kommentieren, die USA sei auf der Seite der Verlierer.

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Türkei: Türkische Lira fällt gegenüber US-Dollar auf neues Langzeittief

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Die Türkische Lira ist gegenüber dem US-Dollar auf ein neues Langzeittief gefallen. Demnach beträgt 1 US-Dollar 3,97 Türkische Lira. Dieser Wertverlust von 12 Prozent seit Jahresbeginn verunsichert sowohl Bürger als auch Unternehmer. Hier tragen wir einige Gründe für diesen Verlust zusammen.

Das Verfahren gegen den iranisch-türkischen Geschäftsmann Reza Zarrab, der gegen die US-Sanktionen gegen den Iran verstoßen hat und derzeit auf seinen Prozess wartet. In diesem Prozess ist auch der ehemalige Chef der staatlichen Bank Halkbank, Mehmet Hakan Atilla, angeklagt. Das wirkt sich negativ auf die Märkte aus. Zarrab könnte auch als Kronzeuge auftreten.

Die diplomatischen Krisen zwischen der Türkei, EU, USA und NATO haben auch eine negative Auswirkung auf die Märkte. Es wird befürchtet, dass die Konflikte mit den westlichen Partnern finanzielle Auswirkungen haben könnte. 

Die türkische Wirtschaft befindet sich wieder in einer Wachstumsphase. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres ist sie um 5…

Türkei: Strafgericht Ankara fordert Auslieferung von Putschistenführer Adil Öksüz

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Das Strafgericht in Ankara fordert Außenministerium auf, die Auslieferung von Adil Öksüz aus Deutschland zu beantragen. Öksüz gilt als ziviler Imam der türkischen Luftwaffe und wird mit 486 weiteren Putschisten vom Luftwaffenstützpunkt Akinci in Ankara angeklagt. Im August stellte sich heraus, dass der Putschistenführer einen Asylantrag in Baden-Württemberg gestellt hat.

Außerdem wird die Auslieferung von Fatik Arik gefordert, der während der Putschnacht mit einem Militärhubschrauber nach Griechenland geflohen ist.

http://www.hurriyet.com.tr/son-dakika-adil-oksuz-hakkinda-flas-gelisme-40653180

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Türkei: YPG-Terroristin Zozan Temir in PKK-Reihen neutralisiert

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Das PKK-Sprachrohr ANF meldet, dass Zozan Temir in der südöstlichen Provinz Sirnak am 15. November von türkischen Sicherheitskräften mit weiteren 12 PKK-Terroristen neutralisiert wurde. Temir wurde mehrmals von westlichen Journalisten interviewt, um die Terrororganisation YPG zu heroisieren. Von wegen YPG habe keine Verbindungen zur Terrororganisation PKK.
UNT

https://anfturkce.net/guncel/hpg-bIm-besta-da-sehit-duesen-13-gerillanin-kimligini-acikladi-99114

Türkei: Aufstieg von ASELSAN zu den wertvollsten Unternehmen

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Die Türkei produziert dank einheimischer Rüstungsunternehmen Waffen, Militärfahrzeuge und weitere wichtige Systeme und Militärausrüstungen für die türkische Armee und exportiert diese auch ins Ausland. ASELSAN ist Marktführer und gehört seit Dienstag mit einem Marktwert von 11,56 Mrd. Dollar zu den 20 wertvollsten Unternehmen des Landes. Außerdem sind die Aktien seit Jahresbeginn um 256 Prozent gestiegen. Doch wie ist das möglich? 

In den vergangenen Jahren investiert die Türkei immer mehr in die Verteidigungsindustrie und konzentriert sich dabei auf die heimische Produktion. Die Stiftung zur Verstärkung der Türkischen Streitkräfte (TSKGV) besitzt 84,58% der Aktien. Am 2. November wurden auf der Sitzung des Vorstandes für Verteidigungsindustrie 22 Projekte im Wert von 5 Mrd. US-Dollar verkündet. Verteidigungssysteme, Panzermodernisierung, Schiffsprojekte und elektronische Schutzsysteme. 

Es gibt mehrere Gründe, warum ASELSAN zu den wertvollsten Unternehmen des Landes aufgestiegen ist:

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Barcelona: Kopf der Terrorzelle war Informant

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Die New York Times berichtet aus Sicherheitskreisen, dass der Imam Abdelbaki Essati (Es Satty) ein Informant des spanischen Geheimdienstes war, als er 2014 wegen Drogenbesitz im Gefängnis saß. Er sollte Informationen über radikale Gruppen sammeln. Außerdem weiß man, dass ein Richter die Abschiebung des Imams im März 2015 gestoppt hatte.

Bei dem Terroranschlag am 17. August 2017 wurden 16 Menschen getötet. Essati starb angeblich einen Tag vor dem Anschlag bei einer Explosion in der eigenen Wohnung. https://www.nytimes.com/2017/11/17/world/europe/spain-barcelona-attack-imam.html

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Istanbul: Bau einer aramäischen Kirche

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Papst Franziskus hat den Bau einer aramäischen Kirche an Stelle des ehemaligen katholischen Friedhofs in Istanbul bestätigt. In der Geschichte der Türkischen Republik ist das Projekt einmalig, da bis heute keine Kirche gebaut wurde. Bis 1950 wurde das Grundstück mit einer Fläche von 2745 Quadratmeter in Yesilköy als Friedhof genutzt. Die existierenden historischen Friedhöfe stehen bis heute unter Denkmalschutz. In Yesilköy und Umgebung leben mehr als 10.000 Aramäer. Für den Bau der Kirche wurden alle notwendigen Genehmigungen eingeholt.

Zuvor gab es einen Rechtsstreit wegen des Grundstücks zwischen dem katholischen Priester Pawel Symalaza und der aramäischen Gemeinde, die der katholischen Kirche 200.000 Euro gespendet hat.
Quelle: http://www.hurriyet.com.tr/yesilkoye-kiliseyi-onayladi-40645203?utm_source=t.co&utm_medium=post&utm_campaign=gundem_xmlfeed
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Globaler Terrorismus-Index: Terroropfer 2016

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Aus dem Bericht des Globalen Terrorismus-Index der Denkfabrik IEP geht hervor, dass weltweit 25.673 Menschen im vergangenen Jahr bei terroristischen Anschlägen ums Leben kamen. In Europa kamen 168, in der Türkei 658 Menschen ums Leben. Jedes Opfer ist eines zu viel!

Dennoch gibt es EU-Politiker, die der Türkei angesichts der hohen Opferzahlen vorschreiben möchten, wie sie mit Terror umgehen sollte. Die türkischen Sicherheitskräfte müssen gegen mehrere Terrororganisationen das Land verteidigen und nicht wie im Westen nur eine. Die Terrororganisation PKK und ihre Ableger stellen ebenso eine Bedrohung dar wie die Terrormiliz IS. 
Quelle: http://visionofhumanity.org/indexes/terrorism-index/?utm_content=buffera66ec&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

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Türkei: Operation gegen die PKK in Sirnak

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Bei einer Operation des türkischen Militärs gegen die Terrororganisation PKK in Sirnak/Hakkari wurden zwei Panzerabwehrwaffen russischer und deutsch-französischer Herstellung sichergestellt. 31 Terroristen wurden neutralisiert, unter ihnen Hülya Eroğlu, die in der roten Kategorie der gesuchten Terroristen war.
Die sichergestellten Waffen in den Händen der PKK wundern uns nicht mehr. Man sollte diese den Botschaftern zuschicken!
Quelle: http://www.yenicaggazetesi.com.tr/sirnakta-pkknin-ininde-milan-tanksavar-roketi-cikti-177318h.htm

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Wien: Security schlägt Frau mit Kopftuch nieder

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Die gestrige Meldung, dass in Wien im Drogeriemarkt Müller ein junges Mädchen von einem Sicherheitspersonal beleidigt und niedergeschlagen wurde, ist uns nicht entgangen. Die Empörung in den Medien war dürftig und die Reaktionen in den sozialen Netzwerken waren gemischt, aber leider überwiegend negativ. Nur weil das Opfer ein Kopftuch trägt, wurde ihre Darstellung des Falles angezweifelt und weitere Beleidigungen folgten. Sie solle ja froh sein, schließlich sei es "normal" in ihrer Kultur, von Männern geschlagen zu werden. Dabei sind es gerade diese Leute, die bei ähnlichen Fällen in der Türkei Solidarität für die Opfer bekunden. Warum nicht für sie? Wir hatten in diesem Jahr über mehrere Fälle aus der Türkei berichtet, wo Frauen mit und ohne Kopftuch Opfer von Gewalt wurden. Wir unterscheiden nicht zwischen den Opfern, aber einige herzlose Menschen tun es immer noch.
Die permanente Dämonisierung des Kopftuchs durch Feministinnen ermutigt die Rassisten immer mehr. Wann werden…

Syrien: Schmutziger Deal in Rakka

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„Die USA und deren Verbündete vor Ort, die sogenannten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), haben ein Abkommen mit dem IS geschlossen: Aus Rakka durften 4.000 IS-Terroristen samt Familien frei abziehen und ihre Waffen und Munition mitnehmen. Sie haben nach eigenen Aussage nun "neue Missionen" in Europa.

Der britische Fernsehsender BBC deckte in einem ausführlichen Investigativ-Bericht auf, dass die von USA unterstützten "Demokratischen Kräfte Syriens" (SDF) der Terrormiliz IS eine sichere Evakuierung aus deren selbsternannter Hauptstadt Rakka in Nordsyrien gewährt hatten. Die BBC führte Exklusiv-Interviews mit Bus- und LKW-Fahrern, die nach eigenen Aussagen die IS-Terroristen samt ihren Familien aus Rakka nach Ostsyrien in die Nähe der irakischen Grenze brachten.“

http://www.bbc.co.uk/news/resources/idt-sh/raqqas_dirty_secret
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Türkei: Tesla-Gründer Musk trifft Präsident Erdogan

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Vergangene Woche wurde in der Türkei das Projekt zur Herstellung eines eigenen Hybrid-Autos bis 2021 verkündet. Am Mittwochnachmittag empfängt der türkische Staatspräsident Erdogan den Tesla-Gründer Elon Musk.
Visionslose und chronische Kritiker machen sich lustig über das Projekt.
Niemand behauptet, dass das Auto der Überflieger sein wird, aber dieses permanente Schlechtreden bringt keine Innovationen. Vielleicht können wir später über die Kritiker lachen, wer weiß. Sogar in den 60ern hat die Türkei ihr erstes Auto hergestellt: Devrim, auch wenn sie nie in Serie produziert wurde. Schon vergessen oder nie gehört? Unter den Ingenieuren war auch der spätere türkische Premierminister Necmettin Erbakan.



Am Nachmittag hatten wir über das Treffen zwischen dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan und dem Tesla-Gründer Elon Musk berichtet. Diese Themen standen im Mittelpunkt der Gespräche:

Türkisches Hybrid-Auto
Türksat 5A (2020) und Türksat 5B (2021)
Überwindung von Verkehrsproblemen in Metropol…

Türkei: Frankreich fordert Auslieferung von Ahmed Dahmani

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Der in der Türkei wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 10 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilte Marokkaner mit belgischer Staatsbürgerschaft Ahmed Dahmani hat die Attentäter von Bataclan unterstützt und ist der Partner von Salah Abdeslam, der in Frankreich inhaftiert ist. 

Einen Tag nach dem Anschlag vom 13. November 2015 in Paris floh Dahmani über Amsterdam in die Türkei und wollte eine Woche später von dort aus nach Syrien fliehen. Die türkischen Sicherheitskräfte verhafteten ihn und zwei Schleuser.

Wann und ob die Türkei auf den Auslieferungsantrag reagieren wird, steht noch nicht fest.

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Türkei trauert um gefallene Soldaten in Hakkari

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PKK-Terroristen, die aus dem Nordirak in die Türkei eindringen wollten, haben aus dem Hinterhalt im dichten Nebel sechs türkische Soldaten und zwei kurdische Dorfwächter in Hakkari ermordet. Bei den getöteten Terroristen wurden Waffen sichergestellt, die von den USA an die YPG-Terroristen geliefert wurden.

Das sind unsere tapferen Soldaten, die im dichten Nebel von PKK-Terroristen aus dem Nordirak mit US-Waffen angegriffen und ermordet wurden. Die für diesen Anschlag verantwortlichen 46 PKK-Terroristen wurden außer Gefecht gesetzt. Die Operationen gegen die Terrororganisation PKK dauern an.



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