Michael Flynn - Lobbyarbeit für die Türkei?


Michael Flynn hat als Lobbyist einen Auftrag vom amerikanisch-türkischen Geschäftsmann Ekim Alptekin angenommen, damit amerikanische Investoren für die Türkei überzeugt werden. Die amerikanische Öffentlichkeit sollte auch über die kriminelle Gülen-Sekte und ihre Rolle beim Putschversuch aufgeklärt werden. Dafür zahlte die Inovo B mit Sitz in den Niederlanden 530.000 Dollar an Flynn Intel Group. Alptekin teil das Interesse der türkischen Regierung: Die Auslieferung von Fethullah Gülen an die Türkei. 

Die US-Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Flynn eingeleitet, weil er seine Lobbyarbeit für die Türkei nicht dem Justizministerium gemeldet habe. Nach amerikanischen Gesetzen ist jeder dazu verpflichtet, der im Namen eines fremden Landes Lobbyarbeit betreibt. Man soll sich als "Lobbyist eines fremden Landes" registrieren lassen. Flynn Intel Group soll sich zwar im September 2016 als Lobbyist der Inovo B eingetragen, aber keine Angaben zur Türkei gemacht haben.

Ekim Alptekin verteidigt sein Handeln. Er habe aus eigener Initiative gehandelt, um der Öffentlichkeit das wahre Gesicht Gülens zu zeigen und die Waffenlieferungen an Terroristen (YPG/PKK) zu unterbinden. Deshalb wird er von den Gülenisten seit Monaten angefeindet und bedroht. 


Quelle:
http://www.bbc.com/turkce/haberler-dunya-42200050

http://www.bbc.com/turkce/40102086

UNT


Beliebte Posts aus diesem Blog

Türkei: 11.480 ByLock-Nutzer wider Willen

Hagia Sophia - Die heilige Sehnsucht

Schweiz: Türkische Terroropfer wertlos?