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Es werden Posts vom Februar, 2018 angezeigt.

Türkei - Die letzte Burg in der Region

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Ich weiß nicht, wie es bei euch ist. Aber ich liebe die Stille der Nacht. Man kehrt in sich ein, denkt über die guten wie auch schlechten Zeiten nach, über Erfolge und Misserfolge. Doch in letzter Zeit vor allem über die Türkei, unsere Heimat. Es ist das einzige Land in der krisengeschüttelten Region, das von Schutzsuchenden als letzte große Burg angesehen wird. 

Dank der Operationen in Syrien und im Nordirak konnten seit über einem Jahr keine großen Anschläge durch die PKK oder dem IS in der Türkei verübt werden. Darüber zerbrechen sich westliche Journalisten den Kopf. Sie verstehen nicht, warum unsere gefallenen Soldaten für uns Märtyrer sind und so viele Soldaten bereit sind, sich für ihr Land zu opfern.

Die Türkei kann nicht wie Island sein, solange Terrororganisationen vom Westen unterstützt werden. Warum positioniert sich die internationale Friedensbewegung nicht dagegen, aber fordert die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf die Türkei auszuüben, damit die Operation in Afrin…

2019: Deutschland schenkt Israel Kriegsschiff

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An die linken Möchtegern-Kriegsgegner: Diese Meldung wird diejenigen, die gegen Waffenlieferungen an die Türkei sind, die jeden Cent aus der eigenen Tasche zahlt, nicht interessieren. Doch wir geben gerne wichtige Informationen weiter. Die erste von vier Korvetten soll bereits nächstes Jahr geliefert werden. Das Gesamtvolumen soll 430 Millionen Euro betragen und davon übernimmt Deutschland 115 Millionen Euro. Wir als Steuerzahler werden aber nicht gefragt. Super!

Ja, die deutschen Städte mögen wegen Geldmangel verlottern, die Infrastruktur zusammenbrechen, Schulen und Kindergärten in einem erbärmlichen Zustand sein, aber Geld, um Waffen an Israel zu liefern, ist immer da.

Quelle: Alles Schall und Rauch.

UNT

Prof. Dr. Agop Kotoğyan

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Prof. Dr. Agop Kotoğyan, der zu den wichtigsten Dermatologen der Türkei gehörte, wurde am Samstag in Istanbul beigesetzt. Er starb im Alter von 79 Jahren. In seiner Kindheit arbeitete er aus Armutsgründen in einer Werkstatt und verlor dabei seinen rechten Arm. Dennoch hielt er am Leben fest und studierte Medizin in Istanbul. Obwohl er aus einer armenischen Familie stammte, liebte er das Land mehr als gewisse Personen, die sich Türken nennen. Kotoğyan erhielt Angebote aus Deutschland, Frankreich, Kanada und den USA, aber lehnte sie alle ab.
In einem Interview sagte er: "Ich stamme aus ärmlichen Verhältnissen. Ich habe meinen Großvater, meine Kindheit und meinen Arm verloren, aber bin nicht vom Weg abgekommen. Ich unterscheide mich nicht von den Millionen Menschen in diesem Land. Ich habe jeden Menschen hier wie meine Geschwister gesehen. Ein Land zu lieben, bedeutet, an guten wie an schlechten Tagen hier zu bleiben. Das ist Heimatliebe."
UNT